Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Fragen und Antworten zur Technik von Sirenen, Sirenensteuerungen, Auslösegeräte etc. sowie Grundlagen
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ds977john
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Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von ds977john » Freitag 27. Oktober 2017, 11:16

Hallo zusammen,

da das Thema ja ganz schnell geschlossen wurde und somit keine Antwort meinerseits mehr möglich war, wollte ich hier nur kurz berichten, dass ich der Leiterin vom Ordnungsamt eine nette Email geschrieben habe, ob es auf offiziellem Weg möglich wäre, meine Sirene mit in die Feuerwehralarmierung einzubinden. Mal sehen ob und was ich als Antwort bekomme. Mehr als nein sagen kann sie ja nicht :)
Ich halte euch auf dem Laufenden, gegebenenfalls brauch ich dann noch ein paar gute Ratschläge und Tipps bezüglich digitalem Empfänger etc. falls ich eine Zusage bekomme und das in Eigenregie realisieren soll. Wie gesagt, ich melde mich wenn ich eine Antwort bekomme.

Gruß John
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hoffendlichS3
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von hoffendlichS3 » Freitag 27. Oktober 2017, 21:14

Super!

Ja der Mod ist jarigendwie sehr eifrig gewesen, m.M.n. Unnötig.

Fakt bleibt, wenn du ne Sirene Laufen lassen willst kannst du das machen, auch 10 Minuten durch, muss nur mit einer
Anzeige wegen Ruhestörung rechnen. Meine Anwältin hatte sich da mal für mich erkundigt.
Ist das gleiche als wenn du ein Video einer E59 in voller power draussenabspielst, darfste auch...
Ein Sirene betreiben heißt nicht ein Signal abgeben, in sofern widerstpreche ich mir auch nicht

Damit sei das Thema beendet, sonst machter hier gleich wieder dicht...
"Die Sirene ist und bleibt das effektivste Mittel um Aufmerksamkeit der Massen zu erregen"

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sirenator
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von sirenator » Freitag 27. Oktober 2017, 21:55

hoffendlichS3 hat geschrieben:
Freitag 27. Oktober 2017, 21:14
Super!

Ja der Mod ist jarigendwie sehr eifrig gewesen, m.M.n. Unnötig.
Meine Meinung nach auch!
Was soll das bitte? Ist hier mittlerweile diskutieren verboten das man Themen schnell dicht macht statt auch die anderen zu Wort kommen zu lassen?
Außerdem: Ich hab auf Arbeit 3 kleine Motorsirenen die 5 mal am Tag laufen um auf die Pausen und Arbeitszeiten hinzuweisen!

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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von MiThoTyN » Samstag 28. Oktober 2017, 09:21

Moin zusammen,

ich möchte euch bitten hier wieder sachlich auf das Thema zurück zu kommen. John hat geschrieben wie der Sachstand ist und es bleibt abzuwarten, wie das Ordnungsamt reagiert. Alles andere gehört hier in der Form nicht hin.

Lieben Gruß
Joachim

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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von KL7000F » Samstag 28. Oktober 2017, 17:47

Der Thread wurde berechtigt geschlossen und dies wird auch von Mods/Admin so unterstützt. Das Forum der IG ist kein Platz zur Unterstützung von illegalen Aktivitäten. Darunter fällt auch das illegale laufenlassen einer Sirene (in Form von Abspielen von offiziellen Signalen). Wie auch Joachim schon schrieb, bitte unterlasst dies zukünftig! Alles weitere wird kommentarlos gelöscht!

In diesem Thread geht es um die offizielle Einbindung von Johns Sirene. Das ist akzeptabel und im Interesse vieler Sirenen-Enthusiasten.


@sirenator: Eine sachliche Diskussion ist nicht verboten, sondern erwünscht! Dafür ist das Forum schließlich da.

Fakt bleibt, wenn du ne Sirene Laufen lassen willst kannst du das machen, auch 10 Minuten durch, muss nur mit einer
Anzeige wegen Ruhestörung rechnen.
@hoffentlichS3: Man kann viel, darf es aber nicht (immer)!
"Sirenen sind durch nichts zu ersetzen, ausser durch bessere Sirenen..." (Cimolino - 2012)
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von ds977john » Montag 20. November 2017, 17:07

Hallo zusammen,

wollte euch nur kurz berichten, dass ich eine abschließende Nachricht vom Ordnungsamt erhalten habe. Nach einigem Hin und Her ist man zu dem Entschluss gekommen, dass eine Sirenenanlage auf privatem Grundstück mit einigen Schwierigkeiten verbunden wäre und VORERST nicht auf mein Angebot, meine Sirene offiziell mit in die Alarmierung einzubinden, eingeht.
Man hat mir aber auch versichert, dass mein Hinweis auf die unzureichende Effektivität der vorhandenen Sirene geprüft wird. Mal sehen, vielleicht wird ja festgestellt, dass für einen so großen Ort eine einzige Sirene am Ortsrand nicht ausreicht und eine zweite installiert werden muss.
Meine bleibt also vorerst stumm.
Da ich keine großen Erwartungen hatte, bin ich auch nicht allzu enttäuscht und habe schon mit sowas gerechnet. Ich verstehe das ja auch. Aber wie heißt es so schön: Wer nicht wagt (oder in diesem Falle ´fragt´), der nicht gewinnt!

In diesem Sinne, schönen Abend noch euch allen.

Gruß John
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Ralph
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von Ralph » Montag 20. November 2017, 17:36

Moin! Danke für die Nachricht.
Was haben die denn für "Schwierigkeiten" erkannt bzw. erörtert?
Wahrscheinlich wollen die nicht einfach blind auf dein Angebot eingehen, sondern wie du beschrieben hast erstmal prüfen, ob an deinem Standort das Aufstellen sinn macht, oder ob die gleich in ein vernünftiges Netz investieren wollen. Erfahrungsgemäß laufen aber solche "Prüfungen" mehrere Jahre, bis einem einfällt, dass da was war.

Bei uns ist das auch alles schon bekannt und es liegt auf dem Bauhof sogar eine komplette Anlage. Sogar der Standort steht eigentlich schon fest, aber es passiert nichts weiter. Da der Vertrag mit der Wartungsfirma gekündigt wurde, häufen sich hier in der Gemeinde auch zunhemend Probleme mit Sirenen. Signale laufen icht durch, oder Sirenen laufen gar nicht. Meistens sind es dann lose Klemmstellen, abgebrochene Sicherungssockel, kalte Lötstellen auf den Platinen im FWE, oder einfach am Funk selbst, weil die Wartung des Analogfunk eingestellt wurde. Kommt also schon häufiger mal vor, dass ein Relais ausfällt, oder klemmt...

Nun aber zurück zum Thema :-D
Wurden dir genauere Gründe genannt?

Gruß,
Ralph
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ds977john
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von ds977john » Dienstag 21. November 2017, 19:49

Nein, genaueres wurde nicht beschrieben. Ich könnte mir vorstellen, dass eine dieser "Schwierigkeiten" wäre, dass mein Privatgrundstück nicht jederzeit zugänglich ist. Die Sirene kann ja auch mal in Störung gehen und losheulen und da muss das dann einer abschalten, auch wenn ich nicht da bin. Wobei es da natürlich auch Lösungen gegeben hätte.
Das größte Problem wird das liebe Geld sein. Es müsste ja noch ein DSE angeschafft werden, dann muss ein Techniker von Hörmann etc. kommen und die ganze Anlage muss bei der Post angemeldet werden. Ein Mitglied der Gemeindewehrführung hat mit erzählt, dass die Anmeldung für die Sirenen 2015 in jedem Ortsteil 1500 Euro gekostet hat. Ich wusste gar nicht, dass die Post heutzutage immernoch was mit den Sirenen zu tun hat.
Naja wie auch immer, man kann nur spekulieren. Ich denke nicht, dass sich da kurz- bis mittelfristig irgendetwas tun wird.

Gruß John
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von Troubadix » Samstag 25. November 2017, 17:37

Viele Sirenen stehen auf privaten Wohnhäusern, und die Sirenenbetreiber sind dann meines Wissens nach auch eher froh über solche Aufstellmöglichkeiten. Normalerweise will ja niemand so eine Heule auf dem eigenen Dach stehen haben. Es muss dann nur geregelt sein, dass ein Techniker im Störungsfall jederzeit Zugang bekommt. Das wäre aber wohl mit jemandem, der sogar anbietet, einen Sirenenstandort zur Verfügung zu stellen, sicher das geringere Problem.

Da werden wohl andere Gründe mitspielen.

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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von Ralph » Dienstag 28. November 2017, 16:09

Bei uns hier im Ort stehen auch beide Sirenen auf Privathäusern. Das Gute bei einem Gebäude ist, dass es noch immer die ersten besitzer sind und mir vor längerer Zeit mal erzählt haben wie das damals abgelaufen ist mit der Sirene. Ich kann mich nicht mehr an alles erinnern, aber es wurde wohl angefragt, ob man Bereit wäre und hat monatlich oder jährlich ein bisschen was bekommen dafür. Dieser "Vertrag" lief eine gewisse Zeit und dann ging diese in den Besitz des Grundstücks-/Gebäudeeigentümers über. So ist es hier in der Tat und es hat im Nachbarort einer so gemacht: Die Sirenensteuerung einfach abgerissen und allen Behörden und Technikern Hausverbot gegeben. Die Sirene steht noch heute auf dem Dach und ist stumm. Damals hat man sich dann dafür entschieden direkt vor das Grundstück eine Mastsirene zu installieren. So ist es halt noch heute, dass dort 2 Sirenen nebeneinander stehen.

Ich weiß allerdings nciht, ob im Grundbuch ein Wegerecht eingetragen werden musste, oder noch eingetragen ist... Anscheinend ja nicht. Müsste ich noch mal bei den leuten klingeln und Fragen. Wirklich Fit im Kopf ist nur noch die Frau. Der mann ist stark dement und weiß nicht mal mehr, dass dort eine Sirene steht...

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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von ds977john » Dienstag 28. November 2017, 19:57

Ja, wenn man dann als Kommune solche Schwierigkeiten mit den Besitzern hat, kann ich das auch nachvollziehen, wenn man da wegen "Schwierigkeiten" nein sagt.
Sowas wäre ja bei mir alles nicht der Fall, also ich möchte weder ein Entschädigungsgeld, noch reiße ich irgendwann aus Lust und Laune die Steuerungstechnik raus :-P Ich hätte auch die Stromkosten und alles übernommen, das hätte man alles vertraglich für unbestimmte Zeit regeln können, wäre kein Thema.
Hätte, wäre, könnte - ist nun alles egal. Es hat nicht sollen sein.
Finds aber interessant, dass damals "Entschädigungen" für Sirenen auf Privatgebäuden gezahlt wurden. Immerhin bestand ja durch den kalten Krieg theoretisch eine permanente Gefahrenlage und es dürfte ja im öffentlichen Interesse gewesen sein, schnell gewarnt zu werden. Heutzutage gehts ja größtenteils nur noch um die Alarmierung der Feuerwehr.

Gruß John
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von hoffendlichS3 » Dienstag 28. November 2017, 22:24

Bei uns bekommt jeder Privathaushalt auf dem eine Sirenen steht (also der Gebäudeeigentümer zumindest)
im Jahr eine Entschädigung von etwa 320 Euro ausgezahlt, wenn ich das noch recht im Kopf habe.
Bedinung ist der Betrieb zu jeder Zeit und das der Zugang für Techniker gewährt wird.

Jedoch rechtlich hat der Eigentümer das Hausrecht, wenn er die nicht reinlassen will, dann hat die Stadt pech.
Allerdings fließt dann auch kein Geld mehr.
Die Sirenenanlage an sich ist weiterhin öffentliches Eigentum, der Standort ist quasi gemietet.
Pro Sirene wurd auch jedes Jahr eine Strompauschale von ~50 Euro an den Netzbetreiber entrichtet.
Dort ist aber die Anschlussgebühr ohne Zähler mit drin.
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Re: Nachtrag zum Thema Funksteuerung

Beitrag von ds977john » Mittwoch 29. November 2017, 19:26

Das ist natürlich auch nicht schlecht. Gerade, wenn man mit der Sirene kein Problem hat oder so wie wir, sogar "Fan" von Sirenen ist, freut man sich über das Geld natürlich doppelt :)
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