Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Berichte über komplette Restaurationen von Sirenen und Zubehör, bzw. Eigenbauten von Sirenen, Steuerungen und Zubehör
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MiThoTyN
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von MiThoTyN » Montag 20. Januar 2014, 08:18

Hmm.... Was Haumei wegen der Cadenberger meint, kam mir auch sofort wieder in den Sinn. Sowohl die, als auch jetzt aktuell die hier haben einen derart langsamen Auslauf, dass es unmöglich sein wird, das Signal "Warnung" so zu geben, dass man das "Heulen" raushört. Der 2 Sek. Takt wird die Sachsenwerk in der Tonhöhe kaum beeinflussen.

Also ich vermute mal, dass die original Ansteuerung noch irgendeine Besonderheit hatte, um den Rotor schneller zu bremsen. Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass das mit dem langen Auslauf so gewollt ist. Schon bei Feueralarm ist nicht wirklich erkennbar wann die Sirene heult und wann sie Pause macht.

Gruß Joachim

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Niklas
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Niklas » Montag 20. Januar 2014, 15:52

Hm... wir brauchen also noch zwei Schütze und drei dicke Bremswiderstände ;)

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MiThoTyN
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von MiThoTyN » Montag 20. Januar 2014, 15:59

Kann man das nicht über die Wicklungen machen? Irgendwas kurzschließen? Oder nach dem Hochton-Modus zum Bremsen den Tiefton-Modus laufen lassen?
Oder müssen Lüfter und Stator gegeneinander laufen, damit der drehende Lüfter den auslaufenden Stator dann abbremst?

Gruß Joachim

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Land 4-4
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Land 4-4 » Montag 20. Januar 2014, 17:03

Hi, ich mein bei der Caldenberger läuft der Feueralarm im Hochton!
Im Anhang nochmal das Bild von WS-Paul
Gruß
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sany0089bw1[1].jpg
sany0089bw1[1].jpg (10.97 KiB) 2543 mal betrachtet
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Totusignotus
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Totusignotus » Montag 20. Januar 2014, 17:12

MiThoTyN hat geschrieben:Oder müssen Lüfter und Stator gegeneinander laufen, damit der drehende Lüfter den auslaufenden Stator dann abbremst?
In den Videos von der Cadenberger Sachsenwerk meine ich ein Gegeneinanderlaufen zu erkennen (wenn das keine Kamerateuschung ist).
Die Sirenensammlung in bewegten Bildern.
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Niklas » Montag 20. Januar 2014, 18:08

MiThoTyN hat geschrieben:Irgendwas kurzschließen?
Machbar, aber schlecht für die Wicklung. Deshalb Bremswiderstände, statt sattem Kurzschluss!
MiThoTyN hat geschrieben:Oder nach dem Hochton-Modus zum Bremsen den Tiefton-Modus laufen lassen?
Das täte der Tieftonwicklung nicht gut.

Es wäre aber gut zu wissen, ob die Drehrichtung des Lüftermotors gestimmt hat. Irgendwie kam es mir etwas "leise" vor.

Gruß,
Niklas

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Land 4-4
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Land 4-4 » Montag 20. Januar 2014, 18:19

Hallo,
mir ist auch schon die Idee gekommen, daß mit meiner schnellen Kabelwechslerei irgendwas schief gelaufen ist! Ich werds auf jeden Fall diese Woche nochmal abchecken!
Sie war mir auch irgendwie nicht laut genug!

Gruß

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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von HaumeiFranzP » Montag 20. Januar 2014, 18:58

Eben hab ich mal die Suchfunktion herangezogen und das gefunden: viewtopic.php?f=33&t=2880&p=28203&hilit ... erk#p28203
Ich war auf dem Holzweg, der Lüfter läuft tatsächlich konstant,wie aus der Patentschrift zu entnehmen ist.
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von hoffendlichS3 » Montag 20. Januar 2014, 19:39

Niklas hat geschrieben:Hm... wir brauchen also noch zwei Schütze und drei dicke Bremswiderstände ;)
Oder bei Pause der hohen Drehzhal die niedrige Wicklung nur an zwei Phasen klemmen, das bremst auch gut. :)
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Niklas » Montag 20. Januar 2014, 20:00

hoffendlichS3 hat geschrieben:
Niklas hat geschrieben:Hm... wir brauchen also noch zwei Schütze und drei dicke Bremswiderstände ;)
Oder bei Pause der hohen Drehzhal die niedrige Wicklung nur an zwei Phasen klemmen, das bremst auch gut. :)
Dann aber nur gleichgerichtet (Gleichstrombremse). Und auch das ist für den Motor pures Gift und im periodischen Verfahren absolut unzulässig. Und auch Bremswiderstände düften, jetzt nach kurzem Einschalten des Hirnes, eigentlich gar nichts bringen. Woher soll denn nach Abschaltung des Stator-Drehfeldes die Läuferinduktion kommen? Ich depperter Depp!

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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Ralph » Montag 20. Januar 2014, 20:01

Netz-Rückeinspeisung! :-D ;-)
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Land 4-4 » Montag 20. Januar 2014, 20:12

OFF! es ist schon ganz nett zu lesen was ihr alles an meinen Drähten um- oder anklemmen wollt!!! Grinz

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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von hoffendlichS3 » Montag 20. Januar 2014, 20:13

Stimmt schon, durch den Restmagnetismus im Läufer müsste das auf jeden Fall zu einer gewissen
Bremsung führen.
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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Fahrradklingel » Montag 20. Januar 2014, 21:51

Versteh ich das falsch, oder beschreibt die Patentschrift zur Modulation der Tonfrequenz nicht eine Änderung der Drehzahl bzw. Drehrichtung (!) des Motors? (Und dass das der Vorteil sei, einen schwachen Motor umzusteuern anstatt einen starken Motor ein- und auszuschalten?)

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Re: Restauration der Sachsenwerk aus Wildau

Beitrag von Niklas » Montag 20. Januar 2014, 21:59

In der Patentschrift geht es ja auch um einen anderen Sirenentypen der Fa. Sachsenwerk.

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