Verteilung der HLS in Bayern

Standorte, Fakten, Bilder von/über Pintsch Bamag, Hörmann, Rickmers Werft etc. sowie unbekannte Sirenen
Maeks
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von Maeks » Samstag 3. Juni 2006, 01:13

Ich will mich hier mal einschalten zu den Thema Masten.
Es gab bei Hörmann drei Längen Varianten: einmal 19.5 Meter; 24.5 Meter und 29.5 Meter und das bei allen Mast-Systemen. Die Fima ABEG ist oder war ein Tochterbetrib der Firma Hörmann. Ihr Sitz ist oder war in Hausham bei Miesbach. Diese Firma war ein Behälterbaubertieb, sie fertigten unter anderem auch die Dieseltanks für die HLS. Die Gittermasten wurden von Voest-Alpine in Linz gefertigt. Die neueren 8-Kant Masten wurden von der Firma Pfleiderer gefertigt. Diese Firma existiert noch und ist im Mastbau noch sehr aktiv. Den Gittermast und den ABEG Rohrmast gab es zu gleicher Zeit. Es war nur ein architektonische Frage was aufgestellt werden soll.
Zur Anlage Immelberg, dar Auspuff ist in dem längeren Rohr untergebracht das neben der Einstiegsluke aus dem Boden rangt. Im dem Kürzeren ist die Ansaugleitung für dem Kompressor drin. So ich hoffe das ich ein bißchen zur Aufklärung beigetragen habe.

Gruß Maeks

Abi2612
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von Abi2612 » Samstag 3. Juni 2006, 02:40

Es gab bei Hörmann drei Längen Varianten: einmal 19.5 Meter; 24.5 Meter und 29.5 Meter und das bei allen Mast-Systemen.
Kann sein, daß theoretisch alle Längen angeboten wurden, aber bei der F71 wurden ausschließlich die 20- und die 30-Meter-Varianten verwendet.

Je nach Baujahr und Zulieferer scheint sich - wie erwähnt - die Länge der Masten auch um 50 cm unterschieden zu haben.

Den Gittermast und den ABEG-Rohrmast gab es zu gleicher Zeit. Es war nur ein architektonische Frage, was aufgestellt werden soll.
Tatsache ist, daß es nach 1981 keine Aufstellungen von HLS273 mit Gittermast mehr gab. Die letzten Evolutionsstufe, die Achtkantmasten von Pfleiderer, bot offenbar derart günstige Bedingungen, daß Hörmann sich auf diesen Masttyp konzentrieren konnte.

Ansonsten wäre es natürlich statisch bedingt, ob ein Rohr-, oder ein Gittermast zur Anwendung kam. Gittermasten verteilen das Gewicht ja aufgrund ihrer drei oder vier Füße auf eine größere Fläche und sind daher auf weicheren Böden (wie z.B. Sandböden oder auf Waldböden) einfacher einzusetzen.

Rainer
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von Rainer » Samstag 3. Juni 2006, 07:59

Ist das der selbe ABEG ,der die E 57 "umgerüstet" hat?


Typenschildaufschrift Umrüster ABEG ,München?

Die unten am Fuß die Stahlblechplatte reingemacht haben?


Mfg.Rainer

DS977
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von DS977 » Samstag 3. Juni 2006, 11:00

Hallo Joachim,

toller Bericht, !!! Wenn ich das nächste Mal auf der A9/A6 von Hof nach Stuttgart unterwegs bin, hab ich gleich einen tollen Wegweiser, ein Abstecher zur HLS in Schwabach ist dann auf jeden Fall dabei.

Gruß Ingo

Uli

Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von Uli » Samstag 3. Juni 2006, 20:02

@MiThoTyN,

im Fischerweg in Feuchtwangen war ich bereits im Herbst letzten Jahres.
(hab ich aber nur Nickel und einem anderen mir unbekannten User erzählt)

Ich habe mich dann noch mit ein paar Feuerwehrkameraden aus der Umgebung unterhalten, heraus kam leider nicht viel.
Zwar konnten sich einige ältere Kameraden noch daran erinnern, das man sie bis nach Schopfloch hören konnte, aber das war es dann auch schon.

Feuchtwangen ist übrigens gespickt von Sirenen, weshalb ich auch nicht verstehe, das man gerade dieses Exemplar abgebaut hat???

Grüße

Uli

Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von Uli » Samstag 3. Juni 2006, 20:12

ich berichtige, es war im August. Hab mir eben das einzige Bild (das ich in dieser dunklen Nacht als ich dort vorbei kam) gemacht habe angesehen.


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MiThoTyN
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von MiThoTyN » Samstag 3. Juni 2006, 20:41

Nabend !

Hab heute den Schaltkasten der F71 mal aus dem Auto geräumt und ins trockene gebracht. Brauchte den Lagerplatz im Auto jetzt für was anderes

Hab dann den Kasten mal aufgemacht. Hier die Fotos :

Bild

Komplettübersicht. Man sieht, dass in der Mitte Teile fehlen. Diese wurden einfach rausgerissen, weil sogar die Aderendhülsen abgerissen wurden. Die Kabel die da hinführen sind recht dünn. Scheint sich also um ein Steuer-/Überwachungsgerät gehandelt zu haben.

Erstaunlicherweise sind 90% der Teile im Kasten in irgend einer Form zur Zeitverzögerung oder Zeitschalten gedacht. Vermutlich ist die Schaltung hier ähnlich zur Rickmers. Da gibts auch Wochenschalter und Tagesschalter für den Diesel, Anzug-/Abfallverzögerung für das Signalventil, Anlaufverzögerung für den Diesel usw usw.

Oben im rechten Teil findet man unseren Quecksilberschalter wieder, den man auch im Kasten der HLS 373 in Darmstadt gesehen hat. Da obendrüber befindet sich ein Teil von "Dold", dass zur Stromstärkeüberwachung ist. Ganz links, dieses grüne Blech ist auch ein Bauteil. Ich tippe auf ne Diode. Da unten drunter, der silberne Kasten, den gibts auch bei den PB's im Schaltkasten. Was das ist weiß ich nich.

Ansonsten sind rechts von oben nach unten noch etliche kleine Relais zur Steuerung.

Bild

Hier der Deckel mit den Schaltern/Lampen und Sicherungen. Alles nich mehr so gut in Schuss. Wie man von außen schon gesehen hat.

Bild

Das BOSCH-Ding aufgeschraubt. Im ersten Moment würde ich hier 3 Relais vermuten. Allerdings gehen da nochmal extra dicke Windungen über die Spulen. Ich hab sowas schon mal gesehen, aber ich weiß nich mehr was das is.

Bild

Das hab ich im Schaltkasten gefunden. Das komplette Wartungsheft. Verschimmelt und die Seiten kleben zusammen. Von der Tinte ist auch kaum noch was zu sehen. Ich könnt kotzen ...

Der letzte Eintrag ist von 1992 soweit ich das sehen konnte. Ich werd mal versuchen die Seiten vorsichtig zu trennen.

Gruß Joachim

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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von Niklas » Samstag 3. Juni 2006, 22:24

ich vermute, dass diese teile mit dem extradicken spulendraht bi-metall-schalter sind.
begründung: die dicken drähte sollen hohen stromstärken standhalten und sich lediglich ab einer gewissne stromstärke so weit erwärmt haben, dass sie das bimetall dazu bringen, einen stromkreis zu unterbrechen.

wie gesagt nur eine vermutung. bitte ggf. also um korrektur!
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von MiThoTyN » Sonntag 4. Juni 2006, 00:29

Also das Boschdingens ist die Lichtmaschinenregelung. Was auch immer die macht.

Ich hab jetzt nach 3 Stunden im Heizungskeller die Blätter des Wartungsheftes außeinander bekommen. Hier meine Erkenntnisse :

- 01.85 Inspektion
- 05.85 Wartung
(Wochenzeitschalter defekt (Theben), diverse Schrauben/Dichtungen gewechselt)
- 08.85 Inspektion
- 10.85 Wartung
- 02.86 Inspektion
- 04.86 Wartung
(Lichtmaschinenregler (BOSCH) defekt durch Überspannung)
- 08.86 Inspektion
- 11.86 Wartung
- 01.87 Inspektion
- 04.87 Wartung
(Kupplungsbeläge erneuert)
- 09.87 Inspektion
- 11.87 Wartung
- 02.88 Inspektion
- 04.88 Wartung
- 09.88 Inspektion
- 11.88 Wartung
- 02.89 Inspektion
- ??.89 Wartung
- 08.89 Inspektion
- 11.89 Wartung
(Kompressor defekt, beide Kühlrohre abgerissen, Verkleidung ....., Stehbolzen defekt, Kompressorbefestigungsschrauben ...., Ausführung nach Auftragserteilung)
- 02.90 Inspektion
- 05.90 Wartung
(Kompressor defekt, Instandsetzung nach Auftrag)
- 08.90 Inspektion
- 10.90 Wartung
(Kompressor defekt, Kostenangebot wurde gestellt)
- 02.91 Inspektion
- 07.91 Wartung
(Kupplungsbeläge erneuert, Stehbolzen Kompressorverkleidung erneuert)
- 08.91 Inspektion
- 10.91 Wartung
- 03.92 Inspektion
- 05.92 Wartung
- 07.92 Inspektion
(Anlage außer Betrieb, Schaden durch Blitzschlag)
- 11.92 Inspektion
(Relais defekt, Fehler bekannt, Schaden durch Blitzschlag)
- 07.94
- 10.95

Wie man sieht war an der HLS in den 10 Jahren des Wartungshefter einige male was zu machen. Da sieht man mal, welchen Wartungsaufwand die HLS verursacht haben. Jetzt rechne man mal die Fehler der 10 Jahre multipliziert mit 500 HLS. Die Techniker müssen von HLS zu HLS gefahren sein. Sicher kann man das bei den moderneren 273 nicht pauschalisieren, aber der Aufwand ist schon enorm.

Die letzten beiden Inspektionsberichte von 94 und 95 sind nur noch sehr knapp gehalten und nicht mehr auf nem extra für die HLS benutztem Formular. Leider befanden sich die beiden ganz oben und man kann nicht mehr erkennen, was an der HLS gemacht wurde.

Wo 1993 hingekommen ist, kann ich gar nicht sagen. Ab 1992 gab es auch nicht mehr die Wechsel zwischen Wartung/Inspektion. Vor 1992 gab es dafür jeweils ein eigenes Formular. Die Wartung war viel detailierter als die Inspektion. 05.92 gab es ein Formular Inspektion mit einem Anhang "Zusatzinspektion", was im Ergebnis dann einer Wartung gleich kam nehme ich an. Warum dann 11.92 von der Reihenfolge abgewichen wurde, kann ich nicht sagen. Vielleicht wurde der ganze Wartungsapparat vereinfacht.

Absolut erstaunlich finde ich den Teil, dass über 1 Jahr lang der Kompressor defekt war. Ob er in der Zeit gar nicht mehr ging ist aber unbekannt. Wenn die Anlage den Druck im Kessel halten konnte, dann wird die Anlage auch 1 Jahr lang ohne Kompressor ausgekommen sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die ganze HLS 1 Jahr lang nicht betriebsbereit war.

Auf den Inspektionsbögen musste man übrigens auswählen, welche HLS man inspizierte. Zur Auswahl standen "PINTSCH BAMAG 1962", "PINTSCH BAMAG 1964" und "HÖRMANN". (siehe auch www.hochleistungssirene.de im Downloadbereich)

1962 bezeichnet wohl die "Anlage 1" und 1964 die "Anlage 2". Warum man dann nicht Anlage 1 und 2 schrieb kann ich nicht sagen.

In den Wartungsbögen ist allerdings immer von "HÖRMANN (Anlage 3)" zu lesen. Diese Wartungsbögen waren dann also NUR für die F71 gedacht, und die interne Bezeichnung bei Hörmann war wohl "Anlage 3", wenn man dann doch die Bezeichnung "Anlage 1" und "Anlage 2" der PB übernommen hat.

In diesem Zusammenhang die Frage woher die Bezeichnung "Anlage 1" bzw "Anlage 2" kommt. War das schon von PB die offizielle Bezeichnung, oder hat die Hörmann erst eingeführt?

Und ist dann auf den Wartungsbögen der HLS 273 von "Anlage 4" die Rede ?

Gruß Joachim
Zuletzt geändert von MiThoTyN am Sonntag 4. Juni 2006, 00:32, insgesamt 1-mal geändert.

GüldnerG45
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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von GüldnerG45 » Mittwoch 13. Februar 2019, 18:00

Hallo, zusammen,

ich grab dieses Thema mal aus, ich glaube das passt zu meiner Frage, die sich mir seit einiger Zeit aufdrängt, ganz gut:

Weiß jemand von Euch, warum man zusätzlich zu den HLS in Bayern nicht die Feuerwehrsirenen mit in das Warnnetz integriert hat, als diese aufgekommen sind?
Großflächig fanden die Feuerwehrsirenen zumindest bei uns ab Mitte der 70er Jahre Verbreitung, als die Funkalarmierung eingeführt wurde. So wie ich gelesen habe, wurden ja auch in den 80ern noch neue HLS Standorte geplant.

War bei den ersten Fernwirkempfängern auch eine Auslösung der anderen Sirenensignale außer Feueralarm möglich oder vorgesehen? Wenn eine Auslösung über Funk für den Zivilschutz nicht vorgesehen war, hätte man ja die Auslösung auch über Draht realisieren können.
Vielleicht hat jemand dazu schon etwas gefunden.

Oder ging man davon aus, dass die HLS ausreichen, um Flächendeckend zu warnen? Bei uns in der Gegend stand fast alle HLS auf Erhebungen, sodass diese bestimmt weit zu hören waren. Hier liest man auch verschiedene Reichweiten von 3 bis 8km. Was wurde denn hier für erhöhte Standorte angenommen?

Viele Grüße
Markus

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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von MiThoTyN » Mittwoch 13. Februar 2019, 22:26

Hi Markus,

es gab ja neben den HLS auch unzählige E57 für den Zivilschutz. Das Netz an sich war schon recht gut ausgebaut.

Warum es neben den Zivilschutzsirenen noch Feuerwehrsirenen gab, lässt sich wohl mit zwei Dingen erklären:

1.) Kosten und Zuständigkeit: Die Zivilschutzsirenen gehörten dem Bund, die Feuerwehrsirenen der Gemeinde. Denke die Bürokratie machte es in vielen Fällen unmöglich, dass man eine Sirene für beides nutzte. Deswegen gibt es ja Dächer, wo 2 E57 nebeneinander stehen. Wobei es wohl auch Kombisirenen gab, ich weiß aber nicht wie verbreitet das war.

2.) Die Auslösung: Die Zivilschutzsirenen wurden bekanntermaßen per Telefonleitung ausgelöst, Feuerwehrsirenen per FWE, Druckknopfmelder oder Postleitung von zentraler Stelle im Ort ausgelöst. Man konnte beides nicht ohne weiteres verbinden.

Gruß Joachim

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Re: Verteilung der HLS in Bayern

Beitrag von ECN 2400 » Donnerstag 14. Februar 2019, 06:59

MiThoTyN hat geschrieben:
Mittwoch 13. Februar 2019, 22:26
Hi Markus,

es gab ja neben den HLS auch unzählige E57 für den Zivilschutz. Das Netz an sich war schon recht gut ausgebaut.

Warum es neben den Zivilschutzsirenen noch Feuerwehrsirenen gab, lässt sich wohl mit zwei Dingen erklären:

1.) Kosten und Zuständigkeit: Die Zivilschutzsirenen gehörten dem Bund, die Feuerwehrsirenen der Gemeinde. Denke die Bürokratie machte es in vielen Fällen unmöglich, dass man eine Sirene für beides nutzte.

Gruß Joachim
Hallo,

das wurde auch von Stadt zu Stadt unterschiedlich gehandhabt. Bei uns waren einige Sirenen, die der Bund aufgestellt hat, (HLS und E 57) so ausgerüstet das sie neben den ZS Signalen auch zur Alarmierung der örtlichen Feuerwehr genutzt werden konnten.

Die Ansteuerung erfolgte Anfangs über Rundsteuergeräte/Stromnetz (nur E 57) und später über FWE. Zusätzlich stellte die Stadt auch eigene E 57 zur Feuerwehralarmierung in Gebieten auf in denen noch keine ZS Sirene vorhanden war.
Ob diese auch die ZS Signale konnten müsste ich im alten Plan schauen.

Die Kombination von zwei Sirenen auf einem Dach ist mir, bis auf einen Standort, bei uns nicht bekannt. An diesem Stand wohl, bis zur Auflösung des Warndienstes, noch eine kleinere Weltkriegssirene neben einer E 57.
Die Weltkriegssirene wurde aber nicht mehr genutzt.

Gruß
Stephan

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