Geschichte der HLS

Standorte, Fakten, Bilder von/über Pintsch Bamag, Hörmann, Rickmers Werft etc. sowie unbekannte Sirenen
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MiThoTyN
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Geschichte der HLS

Beitrag von MiThoTyN » Montag 13. September 2010, 16:26

Hi zusammen!

Ich versuche gerade alle bekannten Informationen über HLS in chronologische Reihenfolge zu bringen. Das Ergebnis ist hier zu sehen:

http://wiki.ig-wasi.de/index.php/Geschi ... ngssirenen

Vielleicht kann der ein oder andere von euch noch das ein oder andere beitragen.

Gruß Joachim

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Lint41
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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Lint41 » Montag 13. September 2010, 19:06

Hallo Joachim!
Auch wenn - oder besser weil - ich mich nicht so im Detail mit Hochleistungssirenen auskenne, ist dir der Artikel mehr als gelungen. Sehr detaliert beschrieben, sowohl für Anfänger, wie auch für Profis. Dolle Sache - weiter so!

Gruß Steffen

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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Hendi » Montag 13. September 2010, 19:45

Sehr gut gemacht, das, habs auf der Hauptseite verlinkt und die einzelnen Bezeichnungen im Text auch. Prima Arbeit, einer der besten Beiträge!
HENDI
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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von MiThoTyN » Dienstag 14. September 2010, 23:58

Ich hab etliche neue Details eingefügt. Bitte nochmal Korrektur lesen. Danke! :-)

Gruß Joachim

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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Hendi » Mittwoch 15. September 2010, 00:00

Habe einige Minuten fast synchron mitgelesen jedesmal wenn Du abgeschlossen hast. Da muss sich vor dir ein ganz schöner Berg muffiger alter Akten befinden, oder PDFs davon :)

Wenns eine Wahl zum besten Artikel oder besten Autor gäbe hättest Du gute Chancen :)

Hendrik
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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Maeks » Mittwoch 15. September 2010, 22:58

Tolles Seite die du da zusammengestellt hast. Nur eine Anmerkung noch. Die Drucklufttanks für die F71 wurden auch von einer Firma Butan aus Fürstenfeldbruck geliefert. Ach ja und die Maschinenbunker aber der F71 waren aus auch noch mit einem Bitumeanschtrich versehen.

Gruß Maeks

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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Caddl » Donnerstag 16. September 2010, 10:49

Ich habe mir das grade durchgelesen..
Und bin da über diesen Abschnitt "gestolpert"..

12. Oktober 1961 | Während des Internationalen Kongresses für zivilen Bevölkerungsschutz im schweizer Montreux, wird im Beisein von vielen Delegierten aus verschiedene Ländern die Warnwirkung der Anlage 1 vorgeführt. Die Pressluftsirene steht dabei rund 10km vom Kongressgelände entfernt und wird dort trotzdem noch mit einer Lautstärke von 64dB gemessen.

Steht die HLS noch da unten in der Umgebung von Montreux??Oder ist das eine "mobile Testsirene" gewesen,nach dem Motto vorführen danach abbauen und woanders wieder aufstellen??

Wäre intressant wenn man das mal anschauen könnte..ob und wenn dann was übrig ist..

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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von MiThoTyN » Donnerstag 16. September 2010, 11:10

Ich gehe von der zweiten Variante aus. Pintsch Bamag hatte ja damals diverse Tests mit ihren Sirenenköpfen durchgeführt. Sei es auf ihrem Werksgelände, in der Innenstadt von Butzbach, auf der Zugspitze oder eben wie hier am Genfer See.

Vermutlich wurde die Sirene auf der anderen Seite des Genfer Sees aufgestellt. Wo genau ist aber unbekannt (Abi, weißt du mehr?). Wenn man sich die 10km mal z.B. mit Google Earth anschaut, könnte die Sirene im schweizer Teil von Saint-Gingolph gestanden haben.

Gruß Joachim

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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Caddl » Donnerstag 16. September 2010, 12:47

Ich habe ja einen relativ detailgetreuen Atlas von Frankreich im massstab 1:200 000.
Der umfasst auch en gsamten Genfer See..
Da kann ich von der Umgebung von Montreux sagen:

Das Gebiet nördlich ist eine Art dreieckiger Hochfläche ,östlich von Montreux gehts sehr schnell in die Alpen mit Anstieg.
Westlich in Richtung Lausanne ists auch leicht bergig..südlich gehts in das Rhonetal und in den französischen Teil des Genfers See-Ufes..
Und im Jahre 1961 war die Gegen da noch nicht so wie heute mit Autobahnen und Luftverkehr betroffen..Montreu und die umliegenen Orte waren da noch wie zu gleicher Zeit Traunstein oer Dillingen in Bayern..kleine gemütliche Landstädte,wenn man vom Filmfestival und dem mässigen Touiverkehr absieht.

Wenn ich einen Standort "suchen würde" dan eher nord/nordwestlich"..eher nicht südlich da da die HLS ja ein mannigfaltigs Echo in den Seiten/Tälern der Rhone verursachen würde.. (Tal ist an er breiten Stelle am See nur 4-7km breit).

Ich sehe den Standort am ehesten in den Gemeinden :

1.Vevey
2.Chatel St.Denis
3.Attalens
4.Chillon

Nr.2 und 3. sind am ehesten in 10km Entfernung..Vevey und Chillon knap drunter.

Man müsst halt wissen wo genau diese Konferenz stattfand und wo die Herrschaften damals das HLS-Konzert genossen..

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Re: Geschichte der HLS

Beitrag von Abi2612 » Samstag 25. September 2010, 14:48

MiThoTyN hat geschrieben:Ich gehe von der zweiten Variante aus. Pintsch Bamag hatte ja damals diverse Tests mit ihren Sirenenköpfen durchgeführt. Sei es auf ihrem Werksgelände, in der Innenstadt von Butzbach, auf der Zugspitze oder eben wie hier am Genfer See.

Vermutlich wurde die Sirene auf der anderen Seite des Genfer Sees aufgestellt. Wo genau ist aber unbekannt (Abi, weißt du mehr?). Wenn man sich die 10km mal z.B. mit Google Earth anschaut, könnte die Sirene im schweizer Teil von Saint-Gingolph gestanden haben.
Leider weiß ich nicht mehr. Ich hatte schon Google mit französischen Stichwörtern zum Thema traktiert, darüber scheint es im Netz aber nichts zu geben. Ich hatte jedenfalls auch schon vermutet, daß eine Aufstellung am anderen Ufer des Genfer Sees vermutlich am beeindruckensten hinsichtlich einer Lautstärken-Demonstration gewesen wäre...

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