Was ist das für eine Sirene?

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Ralph
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Re: Was ist das für eine Sirene?

Beitrag von Ralph » Samstag 5. Januar 2008, 10:29

Bei einer Netzfrequenz von 50 Hz sind maximal 3000 U/min (ohne Verluste) möglich!
Bist du dir da sicher?

Eine F0 läuft zb. mit 8000 U/min...oder gibts hier ein Mißverständnis?
Na sowas aber auch...Mist: Ich war gerade in Gedanken bei nem Drehstrommotor...Sorry!
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Rainer
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Re: Was ist das für eine Sirene?

Beitrag von Rainer » Samstag 5. Januar 2008, 13:43

Sogenannte Käfig.-oder Kurzschlußläufermotoren,wie ihn die E 57 hat ,können konstruktionsbedingt keine höheren Drehzahlen als max.3000U/min liefern.


sämtliche Kleinsirenen wie auch diese seltene hier,haben Universalmotoren,die sowohl mit Gleichstrom,als auch mit Wechselstrom laufen und diese drehen deutlich schneller! Zu erkennen sins solche Motoren an der Tatsache,dass sie Kohlebürsten haben!


Man denke nur an eine Flex (12.000U(min) oder gar an einen Dremel(bis 33.000U/min)!

Ralph
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Re: Was ist das für eine Sirene?

Beitrag von Ralph » Samstag 5. Januar 2008, 16:22

Sogenannte Käfig.-oder Kurzschlußläufermotoren,wie ihn die E 57 hat ,können konstruktionsbedingt keine höheren Drehzahlen als max.3000U/min liefern.


sämtliche Kleinsirenen wie auch diese seltene hier,haben Universalmotoren,die sowohl mit Gleichstrom,als auch mit Wechselstrom laufen und diese drehen deutlich schneller! Zu erkennen sins solche Motoren an der Tatsache,dass sie Kohlebürsten haben!


Man denke nur an eine Flex (12.000U(min) oder gar an einen Dremel(bis 33.000U/min)!
Ja, das weiß ich auch, ich war nur irgendwie gestern Abend in Gedanken bei nem Drehstrommotor...keine Ahnung wieso...

SORRY! --->
Zuletzt geändert von Ralph am Samstag 5. Januar 2008, 16:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Was ist das für eine Sirene?

Beitrag von Wolfi » Donnerstag 10. Januar 2008, 00:01

Und noch so ein altes Unikat !

Diese lief mir vor einiger Zeit im bekannten Auktionshaus durch
puren Zufall über den Weg, deklariert als "Alter Schiffslüfter" -
doch anhand des Bildes war sofort klar, was für eine Spezies
"Lüfter" das sein musste ...

Wie unschwer zu erkennen ist, eine wohl auch ziemlich alte,
kleine Elektror, Bezeichnung "KS0", sicher die Vorgänger-
bezeichnung von S0, die Größe kommt auch hin.

Was komisch anmutet, ist das Typenschild. Die ursprüngliche
Nennspannung von 110 V wurde offenbar nachträglich in 24 V
geändert, der Motor also wohl getauscht oder umgewickelt
und dies auch im Typenschild eingestanzt.

Hier die Bilder:

Bild

Bild

Bild


Ein Schutzgitter um die Ports hat die Sirene auch, habe ich zur
Reinigung abgebaut, denn sie kam in ziemlich verdrecktem
Zustand an.

Was aber noch weniger schön ist: sie hat offensichtlich einen
Motorschaden. Sie läuft (an 24 V) nur bei einer bestimmten
Stellung des Rotors an, was auf einen Kommutatorschaden
schließen lässt. Dazu läuft sie sehr unrund und kommt nicht
richtig auf Touren, obwohl der Strom satte 3 A beträgt.
Dazu riecht es aus dem Inneren verdächtig ... also hier
liegt ziemlich sicher ein Motorschaden vor.

Weiß aber noch nicht, wann ich dazu komme, sie zu
reparieren (falls das überhaupt geht) ...

Was meint Ihr zu dem Alter der Sirene ?

Grüße,

Wolfi

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Re: Was ist das für eine Sirene?

Beitrag von Rainer » Donnerstag 10. Januar 2008, 18:38

Oh, böse Geschichte!

Kommutatorschäden sind übel!

Ich würde sie mal hinlegen und bei abgezogenem Rotor laufenlassen,ob sie an den Kohlen stark feuert.

Nicht das nur Schmutz drin ist. Wer weiß,wenn die tatsächlich auf einem Schiff war,dann kann sie auch mal im Dreckswasser gelegen haben.

Nicht mehr einschalten,wenn sie funkt! Öffnen und versuchen,das Feldpaket herauszupressen.

§ Ampere sind in der Tat sehr viel. bei 24 V und 13W dürfte sie hochgelaufen nur ca .0,6 A ziehen. Vorausgesetzt ,die Lager sind nicht ausgespült und trocken. Das hört man erst,wenn der Rotor ab ist.

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