Hörmann F 71 in Israel

Standorte, Fakten, Bilder von/über deutsche Sirenen im Ausland, heimischen Typen, etc. sowie unbekannte Sirenen
Caddl
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Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von Caddl » Donnerstag 18. Juni 2009, 11:38

Hallo Leute
Diese Sirene die man hier hört ist eine F71.Die wurde schon öfters gepostet..jetzt hört man sie mal full power.
Man beachte wie sie plötzlich da ist vom Sound her,aber der Abgang ist gnial.habe bisher noch keine HLS so lange herunterheulen hören..Jetzt kann man ansatzweise ahnen wie ein Probealarm in Bayern sich anhörte,bloss waren da oft mhrere F71 im näheren Umkreis-Wecker war dann an dem Tag unnötig.
Abr was mich intressieren würde,liefen die F71 in D auch so lange aus,oder stoppten die so wie die HLS273 oder PB1??

http://www.youtube.com/watch?v=KbIHdqtjkTo&feature

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Re: F 71 Israel

Beitrag von Laatze » Donnerstag 18. Juni 2009, 12:29

Die läuft aber gewaltig lange aus für ne HLS....

ReinhardG
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Re: F 71 Israel

Beitrag von ReinhardG » Donnerstag 18. Juni 2009, 12:56

Caddl hat geschrieben:Abr was mich intressieren würde,liefen die F71 in D auch so lange aus,oder stoppten die so wie die HLS273 oder PB1??
Das hat nichts mit dem Sirenentyp zu tun, sondern mit der Einstellung für die Zeitverzögerung für das Druckluftventil. Wenn der Motor im Schallgeber abgeschaltet wird, läuft er mehr oder weniger langsam aus. Würde man das Druckluftventil einfach sofort schließen, könnte man den abschwellenden Ton nicht hören. Deshalb ist dafür immer eine Zeitverzögerung eingebaut, die bei jeder Sirene individuell einstellbar ist. Das gibt es sowohl bei allen Hörmann- wie auch bei den PB-Anlagen.

Vom Rotor her müssten die PB- und älteren Hörmann-Anlagen ("F71") eigentlich eine eher kurze Nachlaufzeit haben, weil der aus Alu ist (bei den HLS x73 aus massivem Kupfer), aber hier wird wohl die Masse des Läufers im Motor die größere Rolle spielen. Man sieht daran, dass das nur eine Einstellungssache ist. Kurze Nachlaufzeit des Druckluftventils spart natürlich Luft, vielleicht haben die israelischen Sirenen einen größeren Luftvorrat, so dass es da nicht so drauf ankommt.

Gruß - Reinhard.

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Re: F 71 Israel

Beitrag von Hendi » Donnerstag 18. Juni 2009, 17:15

Reines Kupfer ?
Jungejunge, was führte denn zu dieser Entscheidung ?
War das derzeit grade am billigsten ?
HENDI
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Re: F 71 Israel

Beitrag von ReinhardG » Sonntag 21. Juni 2009, 19:27

Hendi hat geschrieben:Reines Kupfer ?
Jungejunge, was führte denn zu dieser Entscheidung ?
War das derzeit grade am billigsten ?
Ich hab das nicht konstruiert, aber es werden wohl bestimmte Eigenschaften von Kupfer sein, die man haben wollte. Es kann zum Beispiel sein, dass man mehr Masse haben wollte, damit die Sirene lange genug ausläuft. Oder es ging um die Wärmeleitfähigkeit - wenn Luft mit 15 bar expandiert (und das tut sie, während sie durch den Rotor strömt), kühlt sich das heftig ab, da darf der Rotor sich nicht verziehen. Oder es ging um die Bearbeitungseigenschaften, wenn man den Rotor auf der Drehbank herstellt.

Das Teil hat wohl ca. 15 cm Durchmesser, so wahnsinnig viel Kupfer ist das nicht, und was beim Drehen an Abfall entsteht, kann man wiederverwerten.

Gruß - Reinhard.

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Re: F 71 Israel

Beitrag von Hendi » Montag 22. Juni 2009, 18:50

@ReinhardG: OK, das ist dann bei weitem nicht so dramatisch wie mein Gefühl sagte.

Ich habe manchmal über 3 Ecken beruflich mit einem Kibbutz im Norden Israels zu tun - mal sehen ob ich was in Erfahrung bringen kann ob die eine eigene haben =)
HENDI
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Re: F 71 Israel

Beitrag von ReinhardG » Montag 22. Juni 2009, 20:33

Hendi hat geschrieben:Ich habe manchmal über 3 Ecken beruflich mit einem Kibbutz im Norden Israels zu tun - mal sehen ob ich was in Erfahrung bringen kann ob die eine eigene haben =)
Ein paar Fotos einer solchen Anlage wären jedenfalls schon mal was, bisher gibt es davon ja nichts Vernünftiges.

Interessant wäre, ob die wirklich einen größeren Luftvorrat haben (hier: 6000 Liter) oder womöglich gar mit Hochdruckspeichern (250 bar mit Druckminderer) arbeiten, dass sie so großzügig mit der Luft umgehen können. Es kann aber gut sein, dass solche Informationen dort Verschlusssache oder jedenfalls sehr schwer zu bekommen sind, das dürfte in Deutschland während des Kalten Krieges auch nicht anders gewesen sein. Wenn die alten "F71" so aufgebaut sind wie in Deutschland, haben sie zumindest in der Mastausführung einen überirdisch gelegenen Luftbehälter, da kann man das natürlich am besten erkennen.

Gruß - Reinhard.

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Re: F 71 Israel

Beitrag von MiThoTyN » Dienstag 23. Juni 2009, 08:32

Hi zusammen!

Ich hab vor einiger Zeit mal Kontakte nach Israel geknüpft und ein paar Informationen bekommen. Das ist in der Tat nicht so einfach, da die Dinger in Israel ja wirklich noch "im Kriegsfall" benutzt werden und somit das ganze ein sehr sensibles Thema ist. Durch die Aufkommenden Zwischenfälle sind meine Kontakte dann auch eingefroren. Ich werd mal gucken, ob ich da so langsam wieder mal Hallo sagen kann.

Zu den Informationen: Ich hab bisher 5 Standorte in Israel ausmachen können. Einige Bilder von Anlagen habe ich auch bekommen, allerdings immer nur von Mast und Kopf. Wie die Maschinenanlage aussieht kann ich noch nicht sagen. Auch eine Fabriknummer oder ein Baujahr habe ich noch nicht. Ich arbeite aber dran.

Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass die F71 dort sich von unseren unterscheidet. Schon mal gar nicht dadurch, dass dort 250bar Druckluftflaschen zum Einsatz kommen. Ich vermute dass sind (wie z.B. auch in Finnland) identische Modelle.

Wenn ich mehr weiß, meld ich mich!

Gruß Joachim

ReinhardG
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Re: F 71 Israel

Beitrag von ReinhardG » Dienstag 23. Juni 2009, 22:49

MiThoTyN hat geschrieben: Ich gehe übrigens nicht davon aus, dass die F71 dort sich von unseren unterscheidet. Schon mal gar nicht dadurch, dass dort 250bar Druckluftflaschen zum Einsatz kommen. Ich vermute dass sind (wie z.B. auch in Finnland) identische Modelle.
Für wahrscheinlich halte ich das auch nicht. Aber es wäre auch nicht überraschend, wenn sie nach so langer Betriebsdauer irgendwann mal die Maschinenanlage modernisiert hätten, schließlich werden die ja wirklich gebraucht, leider. Und wenn man das schon macht, läge es nahe, die Technik zu nehmen, die Hörmann zuletzt auch genommen hat. Ist natürlich nur Spekulation - wenn ich eine solche Anlage in Deutschland modernisieren wollte, würde ich es jedenfalls so machen. Bei mehr Luftvorrat (den man in Hochdruckflaschen bei weniger Platzbedarf unterbekommt) kann man dann auch auf den Diesel verzichten, was das Ganze wieder wartungsfreundlicher macht. So ist es ja bei den Anlagen in Wien.

Na wie gesagt, alles nur Spekulation. Aber ein paar Fotos würden da schon weiter helfen, viel Erfolg dafür.

Gruß - Reinhard.

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Re: Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von Abi2612 » Mittwoch 5. Oktober 2011, 17:45

Quelle: http://www.photographersdirect.com/buye ... id=1716054

F71 im Meir Park ("Gan Meir", hebr. גן מאיר) in Tel Aviv.
Dateianhänge
pd1716054.jpg
Zuletzt geändert von KL7000F am Mittwoch 5. Oktober 2011, 18:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bilder bitte intern hochladen!

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Re: Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von Abi2612 » Mittwoch 5. Oktober 2011, 17:47

Quelle: http://www.photographersdirect.com/buye ... id=1918056

F71 in Tel Aviv, Stadtteil Neve Tzedek (hebr. נְוֵה צֶדֶק‎‎).
Dateianhänge
pd1918056.jpg
Zuletzt geändert von KL7000F am Mittwoch 5. Oktober 2011, 18:05, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bilder bitte intern hochladen!

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Re: Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von HLSBasti » Mittwoch 5. Oktober 2011, 18:09

Herrliches Foto: wo hast dus her?
Dieser Beitrag wurde maschinell erzeugt, und ist auch ohne Unterschrift gültig! :D

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Re: Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von MiThoTyN » Mittwoch 5. Oktober 2011, 18:28

Lies dir den Beitrag von Abi nochmal genau durch ....

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Re: Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von MiThoTyN » Montag 23. April 2012, 12:59

GoogleMaps hat StreetView für TelAviv, Haifa und Jerusalem freigeschaltet.

Los geht die Bilderjad!
Dateianhänge
F71_GanMeir.jpg

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Re: Hörmann F 71 in Israel

Beitrag von turboquattro » Dienstag 24. April 2012, 18:59

Wird sicher nicht einfach die Jagd!

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