Zivilschutz morgen?

Damals und heute, Warnämter, Organisation, Ausrüstung, Alternativen, Diskussionen, Vorfälle, usw.
vanderSaar
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Zivilschutz morgen?

Beitrag von vanderSaar » Samstag 4. Juli 2009, 23:39

Artikel aus der Saarbrücker Zeitung:

Wenn Sirenen nicht mehr heulen,
und Autos selbstständig hupen . . .

Brüssel. Man stelle sich das bildlich vor: Beim Bummel durch die Straßen fangen parkende Autos
plötzlich an zu hupen. Die Menschen laufen los, suchen Schutz, eilen in Tiefgaragen oder UBahn-
Stationen, denn sie wissen: Es ist etwas Schreckliches passiert.
Utopie? Mitnichten. In Brüssel wird dieses Projekt des Fraunhofer-Institutes für Naturwissenschaftlich-
technische Trendanalysen in Euskirchen inzwischen massiv unterstützt.
Denn: In Katastrophenfällen gibt es in den Mitgliedstaaten kein landesweites Warnsystem mehr,
nachdem die alten Sirenen aus dem Zweiten Weltkrieg überall abgebaut wurden.
Die Wissenschaftler haben nun angeregt, ihr frisch erworbenes Patent mit einer ohnehin geplanten
Entwicklung, die die EU forciert, zu kombinieren. Ab 2014 sollen alle Neufahrzeuge nämlich
mit einem elektronischen Modul ausgerüstet werden, das zum einen die Navigation per GPS präziser
machen soll, zum anderenaber auch in der Lage ist, bei einem Unfall selbsttätig Uhrzeit,
exakte Koordinaten und die Fahrtrichtung an eine Notrufzentrale zu übermitteln. Weniger
technisch ausgedrückt: Bei einem Unfall ruft das Auto Hilfe, ohne dass der Fahrer, der dazu
vielleicht gar nicht mehr in der Lage ist, etwas dazu tun muss. In Brüssel überlegt man nun, dieses
System noch zu erweitern. Dann könnten die zivilen Rettungsleitstellen nämlich im Katastrophenfall
die Hupen parkender (!) Autos auslösen und so die Bevölkerung warnen – beispielsweise
bei einem schweren Chemieunfall, bei drohenden Überschwemmungen, bei Tornados oder
Großfeuern. Ersten Studien zufolge würde es für eine bundesweite Alarmierung reichen, wenn 14 Prozent
aller deutschen Fahrzeuge mit diesem Warnsystem ausgerüstet wären. Die technischen
Voraussetzungen sind da. Vielleicht sind wir dann bald soweit,dass ein intelligentes Auto
Leben retten kann. dr

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von ECN 2400 » Sonntag 5. Juli 2009, 09:43

Also ich glaube nicht das die Bevölkerung, gerade in Großstädten wo Hupkonzerte im Berufsverkehr Alltag sind, darauf reagieren würde. Es gibt einfach kein besseres Warnsystem als die Sirenen. Besonders die neuen elektronischen mit denen auch Text durchsagen möglich sind.
Meine persönliche Meinung.

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von FunkerVogth » Montag 6. Juli 2009, 01:08

..bitte nicht schon wieder so ein blödsinn wie uhren oder rauchmelder......die gefahr besteht das mancher politiker das wieder liest und dann große augen bekommt, die folge davon kennt man ja.

versteht das denn keiner? sirene heißt bei den meisten menschen "gefahr", auch wenn diesen noch nicht oder nicht mehr wissen was sie wann wo machen müssen, aber im unterbewußtsein hat der mensch dieses empfinden drin meiner meinung nach. und deshalb für kein weg dran vorbei. alles andere kann nur ergänzend hinzukommen.

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von Laatze » Montag 6. Juli 2009, 13:51

Sehe ich genauso! Alles andere ist doch quatsch!

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von HP.D » Samstag 3. Oktober 2009, 15:22

Das möchten wir doch alle: Ein Modul im Auto, dass jederzeit melden kann, wo ich bin und wohin ich mich bewege... wie schnell am besten auch noch. Danke. Aber sowas wird sowieso kommen bei dem Verständnis von Freiheit, das unsere Politiker ja haben...

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von WS-Paul » Sonntag 4. Oktober 2009, 21:50

HP.D hat geschrieben:Das möchten wir doch alle: Ein Modul im Auto, dass jederzeit melden kann, wo ich bin und wohin ich mich bewege... wie schnell am besten auch noch. Danke. Aber sowas wird sowieso kommen bei dem Verständnis von Freiheit, das unsere Politiker ja haben...
Ganau DAS stösst den meisten Leuten ja auch sauer auf! eCall soll sich ja normalerweise erst NACH einem Unfall aktivieren. Wenn eine Alarmierung erfolgen soll, muss das System natürlich melden, wo es sich befindet. Ich denke, dass diese "Idee" noch für Probleme bei unseren Datenschützern sorgen wird ;-)

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von Fox 1 » Dienstag 24. November 2009, 04:00

Die Frage "Zivilschutz morgen?" stelle ich mir auch. Gerade im Landkreis Birkenfeld. Habe soeben eine E-Mail an den Wehrleiter von der Freiwilligen Feuerwehr Idar-Oberstein geschrieben und dabei etwas Werbung vom Forum gemacht. Ist doch immer gut neue Mitglieder zu finden. Meine Frage war ja auch, wie in LK Birkenfeld die Bevölkerung gewarnt wird.

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von Olaf » Sonntag 24. Januar 2010, 13:17

HP.D hat geschrieben:Das möchten wir doch alle: Ein Modul im Auto, dass jederzeit melden kann, wo ich bin und wohin ich mich bewege... wie schnell am besten auch noch. Danke. Aber sowas wird sowieso kommen bei dem Verständnis von Freiheit, das unsere Politiker ja haben...
...das betrifft doch nur Neufahrzeuge. Kauf Dir'n alten Bulli, und du wirst damit keine Probleme haben. Und Sirenen kann man mit so etwas auch ganz prima transportieren!

Troubadix
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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von Troubadix » Mittwoch 10. Februar 2010, 12:12

Erstmal: Ich finde es schlicht beschämend und geradezu dekadent, dass der Bund Anfang der 90er das Warnsystem aus Kostengründen aufgegeben und demontiert hat, sofern sich niemand von Gemeinden, Städten oder Bundesländern zu Übernahme fand. Das lässt doch darauf schliessen, was die Bürger dem Staat wirklich wert waren...

Und die Bedrohungslage heute? Ich halte die Bedrohung vor ABC-Waffen jetzt und vor allem in der nahen Zukunft ganz und gar nicht für eine Sache von gestern! Es ist sicherlich (glücklicherweise!) so, dass die Atommächte den Finger nicht mehr so nervös am Roten Knopf ihres Nuklearwaffenarsenals haben, wie noch in den 80ern, aber dafür werden über kurz oder lang immer mehr kleinere Länder über Massenvernichtungswaffen INKLUSIVE weitreichender Trägersysteme verfügen. Dies wird sich nicht mehr allzu lange verhindern lassen! Die derzeitige Iran-Krise dürfte da nur die Spitze des Eisberges sein. Und ich gehe sogar noch weiter und sage, dass ein Warn- und Zivilschutzsystem heute sinnvoller ist als zu Zeiten des Kalten Kriegs, denn sind wir mal ehrlich: Wenn damals der Kalte Krieg zu einem Heissen Krieg geworden wäre, dann hätten uns die Warnämter noch ein "schönes" Sirenenkonzert vorgespielt, und dann wären wir in die Steinzeit zurück gebombt worden. Der Zivilschutz war daher damals nach meinem Verständnis im Prinzip fast absurd - jedenfalls in Bezug auf einen möglichen 3. Weltkrieg, und war vielmehr eher Teil der Abschreckungsstrathegie - genau wie die Bunker der Bundes- und Landesregierungen (Ersterer war nach Auskunft eines Museumsführers nicht mal EMP-resistent, und wäre im Ernstfall das Grab für die 3000 Insassen geworden - sofern er überhaupt wirklich besetzt worden wäre...). Dem "Gegner" sollte eher demonstriert werden: "Seht her! Wir haben umfangreiche Massnahmen vorbereitet um zumindest solange überleben zu können, bis wir zurück geschlagen haben!" Nur - was hätte es der Menschheit im Ernstfall gebracht? NICHTS!

Derzeit ist es dagegen eher so, dass zumindest in naher Zukunft eine Bedrohung durch einen begrenzten Einsatz von ABC-Waffen vorhanden sein wird, auch in Deutschland. Wenn erstmal gewisse Schwellenländer im Besitz von solchen Waffen samt Trägersystemen geraten, spätestens dann ist diese Bedrohung real. Aber, im Gegensatz zum Szenario eines nuklearen 3. Weltkriegs macht es bei einem begrenzten Einsatz wirklich Sinn, die Bevölkerung flächendeckend zu warnen und zu schützen, denn nach einem einzelnen Schlag oder wenigen Schlägen macht es noch Sinn, ein Weiterleben DANACH anzustreben. Nach einem weltweiten nuklearen Konflikt sehe ich dagegen diesen Sinn nicht mehr. Ich hoffe ihr versteht was ich meine.

Daher finde ich es sehr weitsichtig, wenn viele Städte und Landkreise ihre Warnsysteme in Eigenregie wieder aufbauen, auch wenn es deprimierend ist, dass sich der Bund hier im Anbetracht der nach wie vor vorhandenen bzw. wieder wachsenden militärischen Bedrohung bisher aus der Verantwortung zieht. Einzige wirkliche Lösung ist meiner Meinung nach ein wirklich flächendeckendes Netz aus elektronischen Hochleistungssirenen auf zu bauen, mit dem die Bevölkerung wirklich gewarnt werden kann. Vorteil der modernen Sirenen ist ja auch eine gewisse Netzausfallsicherheit sowie mögliche Sprachdurchsagen. Und natürlich muss die Bevölkerung über die Signale (u.A. durch regelmässige Probealarme) wieder umfassend informiert werden! Auch der ABC-Alarm sollte wieder eingeführt werden, um zwischen "normalen" Katastrophen und eventuellen Angriffen mit ABC-Waffen unterscheiden zu können. Diese Spielzeugsysteme wie Autohupen, sich selbst einschaltende Radios und der ganze Blödsinn ist meiner Ansicht nach niemals so wirksam wie ein dichtes Sirenennetz, und könnten allenfalls ergänzend eingesetzt werden, denn was nutzen mir Autohupen, wenn ich im ländlichen Bereich wohne, oder was nutzen mir selbsteinschaltende Radios wenn ich unterwegs bin?

Leider ist das Problem der breiten Öffentlichkeit aber anscheinend kaum bewusst, weil der Mensch eben ein Meister der Verdrängung ist und sich derartige Dinge auch ungern ins Gedächtnis rufen lässt - z.B. durch regelmässige Probealarme. Wir leben immerhin in einer Gesellschaft, wo man sich sogar über "lärmende" Feuerwehrfahrzeuge öffentlich beschwert, oder ich erinnere an die Diskussion hier im Forum, wo sich die Dorfgemeinschaft (mit Erfolg!) gegen eine neue Sirene zur Wehr setzte, weil es anscheinend unzumutbar ist, sich alle paar Wochen mal für 60 Sekunden die Ohren zu zu halten (nur wehe es brennt mal in der eigenen Bude).

Wie sagte Christian Morgenstern:

"Was für ein träges, ungeistiges Tier ist doch noch der Mensch, und wie sehr bedarf es großer und größter Schrecken und Trübsale, damit er nicht immer wieder in Schlaf versinke."

Ich befürchte auch leider, dass der Deutsche Michel hier erst wirklich wach wird, wenn etwas furchtbares passiert ist, und man im Nachhinein feststellt, dass man mit einem brauchbaren Warnsystem unzähligen Menschen das Leben hätte retten können.


Thomas

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von ECN 2400 » Mittwoch 10. Februar 2010, 16:42

Hallo Thomas,

ich gebe dir fast uneingeschränkt Recht mit dem was du da schreibst. Aber wie du selbst schon bemerkt hast sind diesem Staat seine Bürger nicht besonders viel wert.

Du kannst dir ja mal die Mühe machen so ein Schreiben an die zuständigen Stellen zu verfassen aber ich denke die Antwort kennst du auch schon....

Gruß Stephan

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von Fox 1 » Mittwoch 10. Februar 2010, 16:49

Ich denke, dass Deutschland zugrunde geht. Es wird mehr den Osten geholfen und für uns ist nichts übrig. Da wurde sogar gefragt, wegen der Mauer. Die meisten wollten die Mauer zurück. Das heißt aber nicht, dass ich rechtsradikal bin.

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von ECN 2400 » Mittwoch 10. Februar 2010, 16:57

Hallo Fox,

auch dir kann ich zum Teil recht geben wenn man bedenkt wieviel früher in alle Bereiche des öffentlichen Lebens vom Staat investiert wurde!

Egal ob es die Post oder die Bundesbahn waren in jedem noch so kleinen Ort gab es eine Station und genügend Sirenen sowiso...

Aber heute muss alles ohne Geld gehen Hauptsache für die Politiker bleibt genug übrig.

Gruß Stephan

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von Troubadix » Freitag 12. Februar 2010, 19:17

ECN 2400 hat geschrieben:Hallo Thomas,

ich gebe dir fast uneingeschränkt Recht mit dem was du da schreibst. Aber wie du selbst schon bemerkt hast sind diesem Staat seine Bürger nicht besonders viel wert.

Du kannst dir ja mal die Mühe machen so ein Schreiben an die zuständigen Stellen zu verfassen aber ich denke die Antwort kennst du auch schon....

Gruß Stephan
Dem staat sind die Bürger anscheinend oft leider nur soviel wert wie Stimmvieh. Oder warum regen auch Politiker VOR Wahlen meist 180° anders herum als NACH einer Wahl?

Die "Antwort" kenne ich noch nicht, kann sie mir aber denken. Zusätzlich kann ich mich ja auch bei uns im Rhein-Sieg-Kreis nicht über ein mangelndes Warnnetz beklagen, denn bei uns wurden meines Wissens nach KEINE Sirenen abgebaut, weil die Feuerwehr noch flächendeckend laut alarmiert wird. Und seit Jahresanfang gibt es auch wieder regelmässige Probealarme für den Zivilschütz: Einmal im Quartal, und damit meines Wissens nach doppelt so häufig wie noch in den 80ern.

Hapern tut es bei uns allerdings gewaltig insofern, als dass man das Sirenennetz nicht der fortschreitenden Besiedlung entsprechend ausbaut. Wahrscheinlich liefen auch die Bewohner der neuen Reihenhäuschen-Siedlungen Sturm: "Eine Sirene schön und gut, aber bitte nicht ins Wohngebiet!" - hör ich es schon...

Und was das Verständnis der Bevölkerung angeht: Man wird schon dämlich angegrinst wenn man das Thema nur anschneidet. Ich kann die Menschheit aber nicht retten, und man muss sagen, dass es in der Weltgeschichte IMMER so gelaufen ist: Eine lange Periode in relativer (scheinbarer) Sicherheit ohne Kriege und große Katastrophen bringt immer eine gewisse Sorglosigkeit und Nachlässigkeit der Menschen mit sich. Auch sich anbahnende Gefahren werden dann Ignoriert, einfach weil man sich gar nicht vorstellen kann, was passieren könnte wenn... - einfach schon wegen fehlender Erfahrung. Ich mit meinen 40 Jahren kenne noch die Beklemmung des Kalten Kriegs und des Eisernen Vorhangs, aber sprich mal heute die jüngere Generation drauf an! Die lachen einen ja fast aus, wenn man denen erzählt, dass man noch vor gut 20 Jahren JEDERZEIT damit rechnen musste, dass ganz Europa innerhalb von 15 Minuten umgegraben wird! Es ist erschreckend, wie schnell man so etwas vergisst, selbst bei den Leuten, die alles noch mit erlebt haben - geradezu so, als wollte man heute von Sirenen nichts mehr wissen, weil man mit ihrer Abschaffung auch die Gefahr abschaffen (besser verdrängen) will. Die Geschichte zeigt aber, dass eine ruhige Phase irgendwann ihrem unerbittlichen Ende zu geht, oder zumindest mal schwer erschüttert wird, und es sollte uns einiges Wert sein uns möglichst darauf vor zu bereiten, um die Folgen wenigstens etwas ab zu mildern.


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Thomas

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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von ECN 2400 » Donnerstag 25. Februar 2010, 20:50


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Re: Zivilschutz morgen?

Beitrag von FunkerVogth » Donnerstag 25. Februar 2010, 22:20

schön, besonders wenn ich nicht zu hause bin.

es gibt keine pflicht für rauchmelder. und das gepiepe ob jetzt feuer oder gefahr, muß noch lange nicht heißen das man das auch richtig deutet. bei fehlfunktion, auch häufiger...na wie wird man sich als einzelner haushalt verhalten!!!
und das beste ist, der faule staat spart sich das ganze dann, denn zahlen darf der kleine bürger...ohne mich. rauchmelder zu meinem eigenen schutz gegen feuer - ja - kein thema - pflicht, aber zur warnung der bevölkerung untauglich, da es in der eigenverantwortung des bürgers liegt. will nicht wissen wieviele der installierten rauchmelder nicht funzen.

das kommt also an die sirene noch lange nicht ran. ein gut ausgebautes netz vorrausgesetzt, ist sie mit ihrem durchdringenden sound immer noch das beste und effektivste warnmittel.
mit einer sirene verbindet der mensch automatisch gefahr....denkt doch mal an unseren thread, wie wir zum thema sirene gekommen sind??? was verbidnet uns da alle??? da hat uns doch alle was geprägt, oder? und genau hier liegt die antwort.
hierbei spielten nicht zuletzt die halbjährlichen probealarme der warnämter eine entscheidende rolle. man hat uns auf die beachtung der sirenen quasi getrimmt.

also, schluß mit dem falschen geiz und den damit verbundenen alibi-warnmittel. der statt, bzw. die länder sollen ihre verwantwortung in sachen zivilschutz ernst nehmen und die bestmöglichsten maßnahmen bereitstellen. auch dafür zahlen wirn steuern. ich sehe nicht ein denen das finanziell durch bescheuerte weckerlösungen abzunehmen.

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