Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Damals und heute, Warnämter, Organisation, Ausrüstung, Alternativen, Diskussionen, Vorfälle, usw.
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sirenator
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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von sirenator » Dienstag 23. August 2016, 22:35

Ist das die Humpe?
Den namen weiss ich nicht aber die Stimme kenn ich nur von 2 Raumwohnung und z.B. 36 Grad (wie passend^^)

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FunkerVogth
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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von FunkerVogth » Mittwoch 24. August 2016, 19:55

Niklas hat geschrieben:Keine Ahnung. Seitdem die Humpe nix mehr mit dem Jammer-Tawil macht, scheint man nix mehr von ihr zu hören.
äääh.... falsch, du meinst ihre Schwester...... sie hier ist 2Raumwohnung, Punkt geht an Rene, der hats sogar auf die richtige Art erkannt und zugeordnet.

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Niklas
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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Niklas » Mittwoch 24. August 2016, 21:09

Verwechsel die eh immer. War nie meine Mucke ;)

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Sirenen-Steff » Donnerstag 25. August 2016, 01:16

Hier kann man die Konzeption Zivile Verteidigung in kompletter Ausführung herunterladen und lesen: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzm ... igung.html

Punkt 6.3 auf Seite 22 ist für uns interessant. Dort wird beschrieben, wie die Warnung erfolgen soll und dass der Kreis der Warnmittel, womit auch Sirenen gemeint sind, stets bedarfsgerecht erweitert und modernisiert werden soll. Da man auch von einem Weckeffekt spricht, stehen meiner Meinung nach die Chancen gut, dass man sich für die Sirenen entscheidet.
Was meint ihr?

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von SiFan » Donnerstag 25. August 2016, 09:50

Sirenen-Steff hat geschrieben:Hier kann man die Konzeption Zivile Verteidigung in kompletter Ausführung herunterladen und lesen: http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Kurzm ... igung.html

Punkt 6.3 auf Seite 22 ist für uns interessant. Dort wird beschrieben, wie die Warnung erfolgen soll und dass der Kreis der Warnmittel, womit auch Sirenen gemeint sind, stets bedarfsgerecht erweitert und modernisiert werden soll. Da man auch von einem Weckeffekt spricht, stehen meiner Meinung nach die Chancen gut, dass man sich für die Sirenen entscheidet.
Was meint ihr?
Ich bin vor Freude fast an die Decke gesprungen, zum einen, weil da Sirenen erwähnt werden und somit eine Einführung wahrscheinlicher wird und zum anderen die Chancen jetzt größer sind, dass mein Dorf seit 18 Jahren wieder eine Sirene bekommt. Bin mal gespannt, ob sich was in den nächsten 5 Jahren was tut...

Troubadix
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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Troubadix » Sonntag 28. August 2016, 14:41

FunkerVogth hat geschrieben:
Niklas hat geschrieben:Das nimmt hier aber ziemlich dystopische Endzeitparty-Züge an.
Return of the cold Neon 80's?
Bin dabei.....eine geile Zeit, da bleibe ich bei. Die Menschen waren nicht so überzogen Hip wie heute......wahrscheinlich wären sie auch nicht irgendwelchen elektronischen Gummibärchen auf ihrem Smartphone nachts hinterher in fremde Gärten oder Kasernen gelaufen. Nach dem Motto Hirn aus (wenn überhaupt noch was da ist, was man als Hirn bezeichnen kann) Pokemon Go. Amen.

Mit der Bedrohung leben, war bewußter Leben...
Ich finde auch heute nichts Positives daran, dass man sich damals mit etwa 70.000 Atomsprengköpfen im Anschlag gegenseitig bedrohte!

Mit Krebs leben bedeutet auch gegebenenfalls "bewusster leben", aber eine Krebserkrankung würde sich doch auch niemand wünschen.

Der Kalte Krieg war für mich persönlich, ab dem Zeitpunkt wo ich alt genug war um das zu kapieren, eine schreckliche Zeit, die ich nicht mehr erleben möchte! Und schlimm finde ich es, dass es langsam wieder in die Richtung geht.

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Totusignotus » Donnerstag 8. September 2016, 11:52

Die Parole "Denke dran, schaff Vorrat an" teilt vereinfacht gesagt in drei Gruppen ein:

1) Was soll der Unsinn, der nächste Lebensmittelhandel ist 10 Minuten entfernt. Was will ich mit irgendwelchen Vorräten?

2) Wenn das gesagt wird, dann nicht ohne Grund. Der kalte Krieg kommt zurück!

3) Es ist auch ohne irgendeine Bedrohungslage absolut sinnvoll, Vorräte zu haben. Ein Großteil der Bevölkerung hat das vergessen.

Ein gutes Beispiel dazu ist der Vergleich zwischen dem Wintereinbruch im Gebirge und dem Münsterland:
Im Gebirge ist es völlig normal, dass über Nacht mal eben 1,5m Neuschnee fällt und am nächsten Morgen auch mal kein Strom da ist. Alles kein Problem. Warum? Wer dort wohnt ist daran gewöhnt und sorgt vor. Dann geht man eben für ein oder zwei Tage mal nirgendwo hin. Das ist auch gar nicht notwendig, weil Vorratshaltung Normalität ist.
Im Münsterland hingegen ist etwas Vergleichbares seit Jahrzehnten nicht passiert, und man ging davon aus, derartiges könne dort gar nicht passieren. Einfach mal hier schauen:
https://www.youtube.com/watch?v=ldC1H6ylr6c
Das Problem liegt darin, sich ohne Notwendigkeit in Abhängigkeit von etwas nicht Selbstverständlichem zu begeben.
Die Sirenensammlung in bewegten Bildern.
"Wer bewirkt, daß dort, wo bisher keine Sirene stand, nunmehr eine Sirene steht, der hat mehr für ein Volk geleistet als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann." - Friedrich der Große

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Troubadix » Donnerstag 8. September 2016, 21:16

Totusignotus hat geschrieben: Das Problem liegt darin, sich ohne Notwendigkeit in Abhängigkeit von etwas nicht Selbstverständlichem zu begeben.
Hut ab vor diesem Satz!

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von FunkerVogth » Mittwoch 28. September 2016, 11:39

Böse Zungen vermuten im Rahmen von "Verschwörungstheorien" das man hier die Bevölkerung auf was vorbereitet auf das wir bald zusteuern werden.

Sie nehmen dafür Ereignisse zum Anlaß um das zu untermalen.

Stichwort bei youtube: 3. Weltkrieg.


PS: bei manchen Sachen, kann man schon ins grübeln kommen......

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von sirenator » Sonntag 23. Oktober 2016, 17:59

Passend zum Thema mal einen Artikel aus 2009 gefunden:
http://www.derwesten.de/waz-info/feuerw ... 16387.html

Mal ein tolles Zitat:
„Die Sirene ist dumm, kann nur drei bis fünf Töne”, winkt der Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), Christoph Unger, ab. „Sie informiert nicht, sie warnt nur.”

Also entweder hat da jemand seine Meinung geändert (ändern müssen) oder es wird nur wie immer vorne rum ja, hinten rum LMAA gesagt. Wenn der Bund nämlich wirklich was in sachen Sirenen machen wollte, dann müssten die schon die Warnämter wieder aufbauen und die Sirenen allesamt wieder übernehmen, aus die Maus! Dann werden Streitigkeiten mit Enteignungen geregelt.

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Siren lover » Sonntag 23. Oktober 2016, 18:25

Damals war er nur jung und naiv. Da bin ich mir sicher "g"

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von ECN 2400 » Sonntag 23. Oktober 2016, 20:56

Interessant wäre es ihn zu seiner damaligen Aussage zu Befragen.....

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Re: Back to the roots oder Denke dran schaff Vorrat an

Beitrag von Troubadix » Freitag 28. Oktober 2016, 21:08

...Allein für NRW würde die Wiedereinführung der Sirenen rund 80 Millionen, bundesweit etwa 400 Millionen Euro kosten.

Feuerwehr wünscht sich Sirenen zurück | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/waz-info/feuerw ... x279704293
Aha! Wieviel Geld hat man sonst für fragwürdige Dinge übrig und vergeigt sie auch noch feierlich: BER, Stuttgart21... Der Bundesrechnungshof und der Bund der Steuerzahler könnte die Liste sicherlich lange weiterführen! Nur für solch eine lebensrettende Infrastruktur ist kein Geld da. Ein schönes Beispiel wieviel der Bürger der Bundespolitik wirklich wert ist!

Teilweise ist es zwar höchstlöblich, wie Kommunen, Kreise und Städte in Eigeninitiative Warnsysteme aufbauen, und auch wieder sehr verstärkt auf die Sirene setzen, aber ohne die "Dachorganisation Bund" kann das alles nur Flickschusterei bleiben. Ohne ein bundeseinheitliches System, mit einheitlichen Signalen und einheitlichen Probealarmzeiten, sowie Aufklärung über die überregionalen Rundfunkanstalten (anstatt Gemeindekäseblättchen mittels Zweizeiler), kann das leider nur Flickschusterei bleiben!

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