Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

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Schweiger
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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von Schweiger » Dienstag 27. Juli 2021, 21:10

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von E57Stif » Samstag 31. Juli 2021, 16:29

Wie lief die Probe um 12:30 ? Habe mitbekommen, dass nur F-Steuertöne alarmiert wurden.

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von FunkerVogth » Samstag 31. Juli 2021, 18:22

Die im Weinberg am Tunnel lief..... Dank an Rheinlandsirene.

Das Feuer ausgelöst wird war ja zu erwarten...... sie können ja leider nichts anderes...... noch

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von sirenator » Samstag 7. August 2021, 09:12

Moin liebe Kollegen!

Wie Ihr alle wisst, sind ja in den Flutgebieten die ganzen Sirenenanlagen mit abgesoffen. Deswegen kam mir gestern Abend die Idee, in der Richtung auch Hilfe anzubieten:

Gestern Abend hab Ich Kontakt zum Landkreis Ahweiler aufgenommen sowie den Henning (Firefighter3 gebeten, nach Erftstadt einmal Kontakt auf zu nehmen. Vom Landkreis Ahrweiler gab es sogar gestern Abend noch eine Antwort und somit habe ich heute Morgen ein Hilfeangebot auf das Portal der Fluthilfe RLP gestellt, die vorhandenen Sirenenanlagen sofern nicht elektronisch auf ihre Funktionstüchtigkeit zu überprüfen und ggf. die Schaltkästen zu reparieren oder auszutauschen.

Wer von euch kann da helfen? Wer hat Schaltkästen die funktionstüchtig sind und die er für die Hochwasserregionen spenden kann? Wer kann selber mit helfen bei der Aktion?

Ich würde mich über eure Reaktionen und Mithilfe freuen! :-)

Beste Grüße
Rene


NACHTRAG:
Hilfe.png
Ich möchte unbedingt klarstellen, dass ich (sofern gewünscht) dokumentieren würde, von wem welches Gerät kommt und weiters würde ich versuchen mit den Autoritäten vor Ort abzusprechen, dass wenn die Anlagen demontiert werden, die Geräte wieder zurück an die Spender gehen würden. Garantieren kann ich das allerdings nicht!

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von Ralph » Samstag 7. August 2021, 17:43

Finde ich eine gute Sache. Zumindest das Angebot ist gemacht.
Leider habe ich tatsächlich nichts brauchbares (mehr), was ich zu Verfügung stellen könnte.
Gruß,
Ralph
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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von E57Stif » Sonntag 8. August 2021, 12:03

Schaltgeräte, wie z.B. Schiele S57, die keine allpolige Abschaltung im Kurzschlussfall besitzen, fallen gleich durchs Raster.
Selbst die DIN 41098-A Schaltkästen sind schon raus, wenn die Teile nicht vom Fach generalüberholt- und auf den neusten Stand gebracht werden.
Z.B. der SK 20 von Hörmann wäre hier brauchbar.
Bei den FWE's muss man eben auf Vorhandenes zurückgreifen, oder in der Beschaffung auf Neugeräte setzen.

MMn. sind hier die Fachfirmen gefragt, die für ihr Gewerk auch haften und keine Sammler, die hier (mit Grund) ausrangierte Geräte spenden, für die niemand die Haftung übernimmt.

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von sirenator » Sonntag 8. August 2021, 12:25

Dann hab Ich schon keinen Bock mehr, wenn wieder mal mit dieser scheiß Bürokratie argumentiert wird.
Ganz ehrlich, die Menschen vor Ort brauchen jetzt alles andere als BÜROKRATIE und einen der sich hinstellt und sagt DU DU DU DU DU! Das ist so typisch Deutsch und da ja sowieso niemand bisher Angebote gemacht hat, etwas zu spenden, hab ich schon keinen Bock mehr!

Nachtrag: Außerdem, wer ist eigentlich für die Entsorgung von Bauschutt oder Abfall verantwortlich? Wird da von Privatleuten gemacht. Wer ist dafür verantwortlich, dass vor Ort geholfen wird? Wird Großteils auch von Privat organisiert. Mit deiner Bürokratie kommst Du im Krisengebiet nicht weit, müsstest eventuell sogar aufpassen wem Du das da sagst sonst kannst Du schnell in der Klink landen weil die Leute da vor Ort alles andere als einen Schwätzer brauchen! es wird SOFORTHILFE benötigt! Fachmännisch, Unbürokratisch und UNKOMPLIZIERT!

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von Ralph » Sonntag 8. August 2021, 12:50

@E57Stif: Falsch ist es nicht, was du schreibst, ABER: Hier geht es, wie sirenator schon geschrieben hat, um eine Soforthilfe. Ein unkomplizierter Austausch defekter Teile (zum Teil 1:1).

Zum Thema Spenden: Spenden ist normalerweise eine freiwillige Abgabe. Ohne, dass man etwas dafür zurück bekommt.
Wer also Wert darauf legt SEIN Material wieder zurück zu bekommen, hat ggf. den Sinn nicht verstanden.
Wenn es natürlich gut läuft, könnte man SEIN Zeug auch vieleicht wieder zurück bekommen...irgendwann...

Dennoch sollte man sich bei der Abgabe bewusst sein, dass man das Zeug auch mal nie wieder zurück bekommt. Ob es nun vor Ort für die nächsten 30 Jahre seinen Dienst tut, oder in 2 Jahren gegen was neues getauscht und entsortg wird, ist ja quasi egal. Wenn aber Rene schon den Hut aufsetzt und möglichst auch dokumentiert welcher Kram wo hin kommt, und vor Ort auch ggf. eine ABsprache hat, dass es im Falle der Demontage zurück kommt, dann ist es doch immerhin ein kleiner Schimmer...

Gruß,
Ralph
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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von E57Stif » Sonntag 8. August 2021, 13:42

Mir geht es nicht darum, die Idee schlecht zu reden.

Denke, es wäre gut, überhaupt zu wissen, was da an Technik (noch) da ist.
Manche Standorte sind wegen der Schäden am Gebäude nicht mehr da.
Die Stromversorgung ist immernoch nicht überall da.

Aber:

Die FWE's sollten i.d.R. im Dachgeschoss hängen. Gerade durch die Lage im Tal, zwecks Empfang. Also reden wir wahrscheinlich von Schützkästen.

Neben der außerplanmäßigen Probe, ist z.B. die Drehleiter aus Herdorf unterwegs gewesen, um Sirenenstandorte zu kontrollieren.

Mein Angebot wäre hier, dass man über den Kontakt anbietet, autark die Standorte, wie ich es hier bei uns in der VG gemacht habe, zu erfassen. So haben die entsprechenden Stellen was Fertiges in der Hand. Quasi ein Nachschlagewerk mit allem Drum und Dran.
Man bräuchte für ca. 15 Anlagen ca. einen Tag, wenn man gut ran kommt und Jemand, der die Standorte kennt.

Edit:

Das Problem in RLP ist aber immernoch, der schleppende Ausbau von Digital-Alarmierung. Der erste Cluster hat meines Wissens im Wirkbetrieb immernoch 4m Funkansteuerung der Sirenen.

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von sirenator » Sonntag 8. August 2021, 14:15

Ich habe Neuigkeiten.

Laut meinem Kontaktmann der VG Altenahr sind wohl alle Sirenenanlagen die noch stehen Betriebsfähig. Kann mir das für die Weinberg L1 zwar nicht vorstellen aber ich nehme dies erstmal so hin.
Laut seiner Aussage sind in der VG zwei Standorte mitsamt den Häusern zerstört und verloren. Auch die Ersatz E57er die Ich in der Vergangenheit für die VG restauriert bzw. beschafft hatte, sind auch allesamt weg gespült worden und nicht mehr auffindbar.

Deshalb werden folgende Dinge nun benötigt:

-Zwei KOMPLETTE E57 Sirenenanlagen mitsamt Ständer, Mastkopf, Sirene, Dach, Ansteuerungstechnik.
-mindestens eine, besser zwei Ersatzanlagen also E57, Mastkopf, Dach, Schalttechnik.

Von meiner Seite aus wird folgendes kommen:
- 2 bis 3 E57 Sirenen, zwei Schaltkästen, 3 Mastköpfe, ein Mast mit Fußschiene


Wer kann bei Bedarf etwas beisteuern?

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von ECN 2400 » Montag 16. August 2021, 13:51

sirenator hat geschrieben:
Sonntag 8. August 2021, 14:15
Deshalb werden folgende Dinge nun benötigt:

-Zwei KOMPLETTE E57 Sirenenanlagen mitsamt Ständer, Mastkopf, Sirene, Dach, Ansteuerungstechnik.
-mindestens eine, besser zwei Ersatzanlagen also E57, Mastkopf, Dach, Schalttechnik.

Von meiner Seite aus wird folgendes kommen:
- 2 bis 3 E57 Sirenen, zwei Schaltkästen, 3 Mastköpfe, ein Mast mit Fußschiene


Wer kann bei Bedarf etwas beisteuern?
Eventuell könnten wir, sofern eine offiziele Anfrage erfolgt, 2 funktionssfähige analoge FWE (ältere Modelle) abgeben.
Müssten dann entsprechend neu bequarzt und die Schleifen neu aufgelötet werden.

Meine Handynummer dürftest du noch haben wenn Bedarf besteht einfach melden.

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Re: Die Flutkatastrophe im Westen 2021 und Ihre Folgen / Was können wir als IG tun?

Beitrag von Troubadix » Montag 23. August 2021, 15:45

Ich kann leider nicht wirklich etwas beisteuern. Mein E57-Projekt ist damals bei der Entfernung/Erneuerung der Polyamidbeschichtung des Rotors hängen geblieben…😖

Erstmal ist bei mir in unmittelbarer Umgebung in Lohmar alles heil geblieben. Wir hatten nichtmal eine Wasserfpfütze im Keller - was bei anderen Unwettern schon mal anders war. Es war wohl das Glück, das kein Wind war, der das Wasser gegen die Hauswand gedrückt hat! Wobei es auch der fehlende Wind war, der das Tief „Bernd“ nicht vom Fleck kommen liess, so dass es sich nahezu komplett an einem Ort ausregnete!

Übrigens immerhin sehr angenehm, dass hier mal nicht ideologisch diskutiert wird (und sich an die Gurgel gegangen wird, wie anderswo) inwieweit das jetzt Klimawandel war oder nicht.

Was die Einsichtsfähigkeit der Entscheidungsträger zur Notwendigkeit einer echten Verbesserung der Warn-Infrastruktur in D angeht, bin ich eher pessimistisch. Anderes Beispiel dazu:

Seit Jahren kämpft man am Mittelrhein um die Erhaltung der „Loreley-Kliniken“ in Oberwesel und in Sankt Goar. Dann kam die Pandemie mit dem drohenden Gesundheitsnotstand und der Erkenntnis, dass es mit den Krankenhausplätzen eng werden könnte. Ich dachte schon:“Dann hat sich die Diskussion ja erledigt“ - in der Annahme, dass die Kliniken erhalten werden. Denkste! Ende 2020 wurden beide Krankenhäuser geschlossen! Sankt Goar komplett, Oberwesel wird zum Ärztehaus und Seniorenheim (wenigstens das...).

Die andere Analogie Pandemie vs. Starkregenkatastrophe besteht darin, dass man 2016 ein Planspiel zu einer Pandemie durchführte. Ergebnis: Man hatte zu wenig Desinfektionsmittel, zu wenig Atemschutzmasken und zu wenig Schutzanzüge. Dann 2020 der Ernstfall! Was war? Man hatte zu wenig Desinfektionsmittel, zu wenig Atemschutzmasken und zu wenig Schutzanzüge. Und so gesehen hatte der mißlungene Warntag 2020 ja offenbar bisher auch keine Konsequenzen. Wir laufen gegen die Wand, stehen auf und laufen nochmal gegen die selbe Wand.

Ihr seht wie schnell man sich desillusionieren kann, wenn man an eine nachhaltige Verbesserung der Situation in Folge von Lernerkenntnissen glaubt. Anderes Beispiel ist auch die sogenannte „Energie- und Verkehrswende“. Es wird ohne Ende geredet, aber neuerdings dürfen sogar Kohlekraftwerke (Datteln 4) näher an Wohngebieten stehen als Windkraftanlagen. Und der Denkmalschutz hat angeblich vielfach verhindert, dass sich Leute Solarzellen aufs Dach montieren. Na ja, anderes Thema (obwohl:wirklich?)

Unsere politische und wirtschaftliche Kultur hat sich in den letzten 30 bis 50 Jahren eben dahin gewandelt, dass möglichst alles letztlich Rendite erwirtschaften muss, siehe z.B. Privatisierung Bahn und Post. Die echte Daseinsfürsorge tritt zugunsten des Profits in immer mehr Bereichen in den Hintergrund. Profit ist bei einem Warnsystem jedoch nicht zu erwarten, und „schlimmer“: man muss sogar damit rechnen, dass es mancherorts niemals gebraucht wird. Sonst könnte man das Ganze ja bei Sirenen mit Sprachdurchsage vielleicht noch mit Werbung finanzieren: „Dieser Alarm wurde gefördert von der AquaEx-Tauchpumpen GmbH!“ (Achtung, Scherz!). Andererseits fällt auch auf, dass es auch diesmal der WDR, als öffentlich rechtlicher-Sender mit besonderem Auftrag zum Dienst an der Bevölkerung ZUM WIEDERHOLTEN MALE nicht auf die Kette bekommen hat, die Menschen zu Warnen und auf dem Laufenden zu halten. Es wird zwar vor jedem verlorenen Auspufftopf im „Sektor“ gewarnt, aber zum Absaufen von Bad Münstereifel spielt man Tanzmusik.

Ja: Es ist nicht immer so düster, siehe „mein“ Rhein-Sieg-Kreis oder Städte wie Köln und Bonn. Wuppertal wurde schon genannt. Eigene Systeme und sogar eigene Lokalsender, die mit der Feuerwehr verschaltet sind.

Ein wenig wird sich sicherlich auch z.B. im Kreis AW tun. Aber bereits jetzt sind in den Medien wieder andere Themen wichtiger als die Starkregenkatastrophe. In den betroffenen Gebieten wird das Ereignis zwar zeitlebens fest in den Köpfen der Menschen verankert bleiben, und sicher auch regional echte Konsequenzen haben, aber sonst?

Dass es wieder ein bundesweit einheitliches und funktionierendes Warnsystem geben wird, das glaube ich erst, wenn es fertig ist. Damit es dazu kommt, braucht es vermutlich jedes Jahr mindestens eine ähnliche flächendeckende Katastrophe. Das ist ja die Tragik an der ganzen Sache. Wieviele Menschen mehr hätten am 14./15.07.2021 wenigstens ihr Leben und zumindest ihre wichtigsten Dokumente retten können? Von einigen Opfern wurden bislang nicht einmal mehr die Leichen gefunden, was eine besondere Belastung der trauernden Angehörigen bedeutet!

Nicht nur die fehlenden Warnsirenen waren hier vielfach das Problem, sondern auch dass offenbar so mancher Entscheidungsträger nicht mal genug Arsch in der Hose hatte, die Leute wenigstens da wo es noch ging zu warnen. Als das Dörfchen Schuld von der Ahr größtenteils schon vernichtet war, wäre weiter unterhalb der Ahr noch genug Zeit gewesen, wenigstens das wichtigste zu retten - was im Zweifel dann das eigene Leben gewesen wäre! Dort gab es ja dann wohl auch die meisten Toten. Wenn man dann aber erst vom Rauschen des Wassers auf der Straße geweckt wird, ist es natürlich reichlich eng mit allem!

PS:
Das mit der genannten „bewussten Entscheidung“, die Warnsirenen NICHT auszulösen, war übrigens im Kreis Bergisch Gladbach:

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinl ... r-100.html

Kann natürlich tatsächlich passieren, dass die Menschen dann die 110 und 112 lahmlegen, aber eher dann, wenn man die Sirenensignale nicht bei Zeiten mit der Bevölkerung kommuniziert hat, und auch keinen Draht zum örtlichen Radiosender schalten kann, damit die Menschen auch gesagt bekommen was los ist und was zu tun ist! GL war die letzten Jahrzehnte eher Sirenen-Diaspora, und ich war ehrlich erstaunt, dass man in meinem Nachbarkreis die Menschen überhaupt wieder über Sirenen warnen konnte. Zumindest theoretisch…

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